FDP Thüringen/ unicef-Aktion zur UN-Kinderrechtskonvention

Patrick Kurth in der Grundschule Pfiffelbach
Kurth: Kinderrechte ernst nehmen

Anlässlich der unicef-Aktionswoche der Kinderrechte besuchte der Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth (FDP) jetzt (07.12.2010) die Grundschule in Pfiffelbach um mit den Schülerinnen und Schülern über die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland und der Welt zu diskutieren. Kurth folgt damit einem Aufruf des Vorsitzenden von UNICEF Deutschland Jürgen Heraeus und des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning, die gemeinsam in einem Brief rund 28.000 Grund- und weiterführende Schulen zu der Aktion eingeladen hatten. „Als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss möchte ich die Kinder in meinem Wahlkreis für das Thema Kinderrechte sensibilisieren und zum Nachdenken anregen“, begründete Kurth seine Teilnahme an der Aktion. „Ich unterstützte diese überregionale Aktion und möchte die Grundschüler – gleich welcher sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Herkunft- über ihre Rechte, wie Bildung, Schutz vor Gewalt und Missbrauch oder ihre Rechte auf Mitbestimmung informieren.” Erfreut zeigte Kurth sich über die rege Beteiligung der Kinder an der Diskussion. Nahezu alle hätten ihre eigene Meinung zum Thema Kinderrechte in der Gesprächsrunde geäußert.

Die UN-Kinderrechtskonvention beschreibt in 54 Artikeln die Rechte der Kinder, die weltweit für alle jungen Menschen von Geburt an bis zum Abschluss ihres 18. Lebensjahres gelten. Die zentrale Botschaft lautet: Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten. Die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, dass die Kinder ihre Rechte kennen lernen und leben können. Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention von der UN-Generalversammlung verabschiedet, 1990 trat die Konvention in Kraft. Sie wurde von beinahe allen Staaten der Welt ratifiziert, Deutschland ratifizierte 1992. Weltweit haben nur zwei Staaten die Konvention noch nicht ratifiziert: Somalia und die USA.